Die Reise nach Bühl lohnt sich jedes Jahr. Die Ahornblätter aus Bühl pflegen auch nach dem Abzug der Kanadier die Tradition der kanadisch-deutschen Freundschaft weiter, wenn auch die Anzahl der kanadischen Mitglieder/Teilnehmer einer rückläufigen Tendenz unterliegt und der ehemalige Militärstützpunkt .
Diese Veranstaltung ist ein Beleg dafür, dass eine Stadtverwaltung ihre Klubs auch gut unter die Arme greifen kann und sie mit einer solch schönen Halle unterstützt. Durch ausstellende Klubs aus Frankreich und der Schweiz wird ein internationales Flair aufgebaut. Man(n) sah alte Bekannte aus dem Süden und Westen der bunten Republik wieder.
Sie kamen aus Strasbourg, Mannheim, Wylnad, Zollenalb, Heilbronn, die Pfälzer waren ebenso vertreten wie die Schwarzwälder, Stuttgarter oder Modellbaukollegen aus Bayern und Hessen. Unser Club entsandte wieder eine kleine Delegation, die auch durch den Modellbaunachwuchs verstärkt wurde. Bekim brachte seine Tochter mit, die sich für die ausgestellten fertigen Modelle begeisterte und gleich noch den nächsten Kit für sich organisierte - Fiat G 91. In dem Alter beachtlich!
Händler wie Rai Ro, Take Off, Aerospezial und aus Frankreich Mark.58 mit seinen 48er Bodenplatten sorgten dafür, dass uns der Nachschub nicht ausgehen wird. Die Versorgung in der Hallenkantine war optimal. Vielen dank den Organisatoren. Das man in der Halle mit Stativ und Blitzlicht ausgerüstet sein soll, empfinde ich nicht als störend.
Gezeigt wurde der Plastikmodellbau in seiner ganzen Palette; Figuren, Flugzeuge, Militär- und Zivilfahrzeuge, Schiffe, Science-Fiction-Modelle. Beste Qualität war garantiert.
Traditionsgemäß wurde der Tag mit der Siegerehrung der Wettbewerbsmodelle beendet. Es sollte etwas lautstark in der Halle verkündet werden, dass die Teilnahme erwünscht ist. Die Resonanz war dieses Jahr so gering, dass die Kategorie 1/72 komplett gestrichen wurde (nur ein einziger Teilnehmer). Prämierungswürdige Modelle gab es in jedem Maßstab in der Halle reichlich.
Eine im äußersten Südwesten fest etablierte Ausstellung. Fazit: nächstes Jahr gern wieder!
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