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MAKS 2009
18.-23.08.2009, Moskau Russland
Text und Bilder Bernhard Pethe

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Alle zwei Jahre öffnet in Shukowski bei Moskau die Fachmesse MAKS, die größte russische Luft- und Raumfahrtmesse für sechs Tage ihre Pforten. Vom 18. bis 23. August 2009 war es wieder einmal soweit. Im Vorfeld wurde die MAKS vom Absturz zweier Jagdflugzeuge der "Russkije Witjasi" überschattet, die bei der Generalprobe in der Vorwoche zur Flugshow zusammenstießen.
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In diesem Jahr nahmen 711 Unternehmen aus 34 Ländern daran teil, darunter 436 russische Institutionen, von denen 120 militärische Erzeugnisse vorstellten. Die USA haben die Teilnahme von acht Flugzeugen im letzten Moment abgesagt.
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Regierungschef Wladimir Putin lies es sich nicht nehmen, die Messe zu eröffnen. Ob russische Leichtflugzeuge in moderner Karbonfaser-Bauweise, Weltraumtechnik oder neue Helikopter, längst hat sich die Leistungsschau aus Expertensicht unter den fünf wichtigsten Ausstellungen ihrer Art weltweit etabliert. Schön, das auch wieder ältere Maschinen im Statikdisplay gezeigt wurden, bei der Flugschau hat man sie leider vermisst. Anziehungspunkt für viele tausend Besucher war eine Tu-144, die vom OKB Tupolew wieder Top instand gesetzt und mit neuer Farbe versehen wurde. Nur fliegen wird sie nicht mehr. Dafür fliegen wieder zwei fünfzig Jahre alte Strahlflugzeuge vom Typ Jak-30/32. Beide stammen aus dem ehemaligen Jakowlew Museum und wurden in liebevoller Arbeit restauriert und in einen flugfähigen Zustand versetzt.
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Wie auch bei den vorherigen Messen waren wieder die russischen Flugstaffeln "Strischi", "Russkije Witjasi", aber auch " Frecce Tricolori" aus Italien und "Patrouille de France" aus Frankreich Anziehungspunkt der vielen interessierten Besucher. Diese wurden mit mehr als 550 000 beziffert. Zwei davon waren Volker und ich als Abordnung vom FFMC.
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Unsere gesamte zwanzigköpfige Reisegruppe, angeschoben durch die Flug Revue und organisiert durch das Deutsche Reisebüro in Frankfurt, hatte auch die Option schon zu den Business Tagen nach Shukowski zu fahren. Vorteil, weniger Besucher und bessere Fotomöglichkeiten. Untergebracht in einem komfortablen Hotel im Stadtzentrum, waren auch das Museum der Luftstreitkräfte in Monino, ein weiteres hervorragendes Militärtechnisches Museum und eine Stadtrundfahrt im Programm. Ständig begleitet durch eine nette, sehr gut Deutsch sprechende Reiseleiterin, vergingen die Tage in Moskau wie im Flug.
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Die MAKS war der Anlass, aber auch die Stadt und ihre Menschen sind nach wie vor eine Reise wert. Insofern wird es eine Wiederholung geben. Ob dies schon in zwei Jahren sein wird, bleibt dahingestellt.
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