Oldtimerfliegertreffen Hahnweide
05.09.2009

Text und Fotos Rolf Seyfried


Alle zwei Jahre findet auf dem idyllisch gelegenen Landeplatz Hahnweide, unweit der Stadt Kirchheim unter Teck das Luftfahrtereignis, für alle die sich für Flieger interessieren welche man nicht täglich am Himmel sehen kann, statt. Doppeldecker, alte Segelflieger, sog. Warbirds, Sport- und Geschäftsreiseflugzeuge aus längst vergangenen Jahren. Flugzeuge ohne, mit einem, mit zwei oder noch mehr Motoren! Gerade für uns Modellbauer ist eine solche Veranstaltung immer willkommen, wo sonst kann man seine Modellvorbilder so nah und vor allem in Aktion sehen?
Daher war die Vorfreude schon immer sehr groß und man konnte den Rhythmus von 2 Jahren bis zur nächsten Hahnweide kaum erwarten, aber seit dieser wird das Warten noch ein wenig schwerere. Großartig waren die Vorführungen und spätesten als die Boeing B-17, Focke Wulf (Flugwerk) Fw 190 A-8/N, Curtiss P-40N Kittyhawk, Supermarine Spitfire Mk. XIX, Hawker Hurricane Mk. IIB gleichzeitig in der Luft waren und von wilden Verfolgungsjagden bis zu tiefen Überflügen alles zeigten und man zeitweise nicht mehr wusste von wo die Maschinen kamen, stellte es einem vor Begeisterung die Nackenhaare auf! Deshalb ist diese Veranstaltung schon lange kein Geheimtipp mehr und kann sich mit allen den anderen kontinentaleneuropäischen Oldtimer- Treffen leicht messen lassen.


Wer früh aus den Federn kommt hat auch mal die Möglichkeit hinter die Absperrungen zu schauen und auf Tuchfühlung mit den "Rittern der Lüfte" zu gehen. Interessante Perspektiven und Details ergeben sich für diejenigen die nach solchen Sachen suchen. Eine ganz eigene Atmosphäre ist das Erwachen des Tages auf solch einem Flugfeld, so dass man schon am Tagesanfang in der Zeit zurückversetzt wird. Unterstrichen wird das alles noch durch die im Panorama ersichtliche Burg Teck die kaum einen besseren Hintergrund zulässt.
Das alles lässt natürlich auch die Besucherzahlen ansteigen, so war es dank des schlechten Wetters am Freitag und Samstagvormittag noch möglich sich ungestört zu bewegen, was am Nachmittag ohne Bauch einziehen, gerade im Bereich der Verpflegungs- und Verkaufsstände, nicht mehr möglich war. Am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein war ein Durchkommen kaum noch möglich und auch die Anreise nach 9:00Uhr war ein Geduldsspiel. Hier muss der Veranstalter für die Zukunft handeln, möchte er nicht dass es in einem vollkommenen Chaos endet.
Das lange Warten bis 2011 hat jedenfalls wieder begonnen und die Vorfreude wird nochweiter ansteigen, vielleicht sieht man dann dort eine Fw 190 D oder andere tolle wieder "auferstandene" Flieger!

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