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2. Euro Model Expo
10.04.2010, Westmünsterlandhalle in Heiden
Text Thomas Geier Bilder Thomas Geier, Bernhard Pethe
"Heiden - hat ‘nen heiden Spaß gemacht."
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Sinngemäß ging uns dieses Wortspiel durch den Kopf, als wir uns gestern wieder auf die knapp vierstündige Heimfahrt machten. Einhellig war es diesen Aufwand wert - aber alles schön der Reihe nach. Nach der erfolgreichen Premiere der EME 2009 war es für die von uns, die damals nicht dabei waren, an der Zeit, sich ein eigenes Bild von der Wertigkeit der Veranstaltung, Ihrem Flair und Ihren Möglichkeiten zu machen. Wir wurden nicht enttäuscht. Am frühen Freitagabend kamen wir, Axel, Bernd, Bernhard, Jörg und ich bereits zu einem entspannten Aufbauen des FFMC-Standes in die Westmünsterlandhalle. Verstärkt wurde diese Präsenz am Samstag durch Felix, Hendrik und Rolf. Dabei und beim geselligen Beisammensein nach Bezug der Quartiere gab es schon die ersten anregenden Gespräche mit Modellbaukollegen wie den Jungs vom Modellversium und Uwe Borchert, sowie Fachhändlern wie Volkhard Waltermann von Aero Spezial. Denknotwendig verstärkte sich das am Samstag bis zum öffentlichen Beginn 10.00 Uhr nochmals deutlich. Aus meiner Sicht hielten sich Aussteller und Fachhändler die Waage. Für erstere waren in- und ausländische Clubs wie u. a. German Gamblers, IPMS MidSussex, Modellbaufreunde Siegen, MC Saar und Einzelaussteller und Ausstellergemeinschaften wie u. a. Arne Goethe, Greim/Heyer/Mannel für letztere u. a. Airbrush Services Almere, AirDOC Verlag, DACO Products, Fachbuchhandlung Schmidt, Modellbau Kölbel, PJ Production.
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Diese überdurchschnittliche Präsens hochwertiger Aussteller und Händler ließ die Übersichtlichkeit leiden, besser gesagt, man brauchte länger, um seine persönlichen Favoriten zu finden. Alles abzudecken war ohnehin schlecht möglich. Subjektiv empfand ich es räumlich schon fast zu beschränkt. Die Laufgänge zwischen den Karrees waren teilweise zu eng. Neben der eigentlichen Ausstellung und dem zugehörigen Wettbewerb fand ein ebenso dankbar angenommenes Rahmenprogramm statt, in dem wir auch einmal die Möglichkeit hatten "über den Tellerrand" zu schauen. Es konnten von Kollegen Techniken abgeschaut werden, die z. B. im Vignetten- und Dioramenbau unserer eigenen Modellpräsentation zu Gute kommen. So konnte man u. a. in Workshops Gedanken austauschen über das Modellieren von Pilotenköpfen, das Figurenbemalen, den Bau von Dioramen und Teilen davon, Gestaltung von Wasser und auch die Grundlagen des Umgangs mit der Spritzpistole und AlcladII-Farben.
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Der auf hohem Niveau ausgetragene Wettbewerb verlief aus Vereinssicht recht erfolgreich, dreimal Silber und zweimal Bronze, auch der Nachwuchs holte eine Medaille. Trotz aller positiver Eindrücke - die gastronomische Versorgung war der Wermutstropfen der Veranstaltung. Ein Imbisswagen für die gesamte Veranstaltung, der zudem nur pommes frites/Brat- und Currywurst im Angebot hatte (und dafür ca. 20 min Wartezeit) werden durch kleinere Veranstaltungen, in denen sich teilweise keine Catering-Unternehmen, sondern die Frauen der Vereinsmitglieder um die Versorgung kümmern, in den Schatten gestellt.
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Resümierend bleibt festzustellen, dass die EME ihren Platz in der Riege der großen deutschen Modellbau-Ausstellungen sucht und findet. Umfang (sowohl Aussteller als auch Fachhändler) und Ausgestaltung (Ausleuchtung, Anordnung der Ausstellungstische und der abgetrennte Wettbewerbsbereich) sind auf hohem Niveau und werden dem Anspruch gerecht. Schlussendlich bleibt nur die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, wenn sich die Veranstalter vorher hinsichtlich der Termine abstimmen. Sicherlich kann man es auch aus dem Blickwinkel des Wettbewerbs sehen, aber dass am gleichen Wochenende in Fuldatal der DPMV-Konvent als gleichermaßen überregionale Modellbauausstellung stattfand ist den Aussteller- und Besucherzahlen primär nicht förderlich.
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