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Flying Legends Air Show
Duxford 2005
Bericht von Bernhard Pethe, Jörg Schlegel, Peter Bucholz und Axel Fischer
Fotos : B. Pethe
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Trotz
einiger Bedenken und Irritationen wegen der Bombenanschläge
in der Londoner City, starteten wir (Axel, Jörg, Bernhard und
Peter) unsere Reise wie geplant am Freitagmorgen.
Von Peter planungsgemäß etwas vorbereitet, ging es via
Dover- Calais zu unseren Hotel nach Epping. Nördlich von
London, verkehrsgünstig gelegen, erreichten wir unser Ziel
problemlos gegen 19 Uhr. Ein kleiner Stadtbummel mit
Bierverkostung beendete den Freitag.
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Nach
Duxford ging es am Samstagfrüh, gestärkt nach einem
typischen English Breakfest.
70 Kilometer in nicht mal einer Stunde, ist für
eingefleischte Rechtfahrer doch nicht schlecht, oder?
Linksfahren macht Spaß. Sagt Peter.
Das
Wetter machte uns erst einmal keinen Spaß. Bedeckter Himmel,
kurz vorm Wolkenbruch. Aber auch nur kurz vor und nachdem wir
gleich unseren Parkplatz gefunden haben, ging es los.
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Flying
Legends Air Show Duxford, mal sehen was die Insulaner zu bieten
haben. 27 Pfund, kein Pappenstiel für diese Veranstaltung.
Aber, das Geld war gut angelegt. Allein die 5 Hangars,
vollgestopft mit Museumsflugzeugen aus allen Epochen der
Luftfahrt. Jedes Stück sehenswert, gleich in welchen
Restaurationszustand.
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Flightline
Walk, eine Erfindung um nochmals 4 Pfund abzugreifen. Aber, auch
wieder gut investiert, da man mit dem Fotoapparat mal richtig
rann konnte, an die ca. 30 flugtauglichen Exoten. Pünktlich mit
dem Beginn der Show hatte der Wettergott ein Einsehen und öffnete
vorsichtig die dicke Wolkendecke. Aber dann ging es Schlag auf
Schlag, die Motoren wurden angelassen und eine nach der anderen
Maschine rollte zum Start. 3 1/2 Stunden Flugprogramm, ohne eine
Pause, perfekt organisiert und mustergültig, mit hoher
Disziplin von den Piloten umgesetzt. Ein Feuerwerk fliegerischer
Höhepunkte, die kaum Zeit lies, die Speicherkarte zu wechseln.
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Fliegerischer
Showdown war ein mehrmaliger Überflug von 26
Propellermaschinen,
die
Luftfahrtgeschichte geschrieben haben. Lancaster,
Flying Fortress, Catalina, C-47, Spitfire, Hurrican, Hellcat,
Corsair und und und. Auch
einige Exoten, wie eine Saab B-17 und eine Bell P-39 „Airacobra“
waren darunter. Nur die deutschen Namen, außer eine Bücker,
waren nicht zu finden.
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Die
Show war, wie schon gesagt, auch im Umfeld bestens organisiert.
Es gab genug zu Essen und zu Trinken, jede Menge Verkaufsstände
für Luftfahrtliteratur, Modellbau und Luftfahrtkunst, Aufnäher,
Anstecker, Fotos, Bilder, Kalender und Souvenirs. Also genug Möglichkeiten,
sein Geld los zu werden.
Weit nach 19 Uhr sasen wir erschlagen von den Eindrücken wieder
in unserem Auto und fuhren zum Hotel zurück.
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Am
Sonntag nun das gleiche noch einmal. Vormittag blieb Zeit, sich
das US Air Force Museum anzuschauen. Erstaunlich, was man bei
einer richtigen Architektur der Halle, alles an Flugzeugen
unterbringen kann. Um die im Zentrum abgestellte B-52 verteilte
sich alles was in der US amerikanischen Luftwaffe Rang und Namen
gehabt hat. Nur das Fotografieren war wegen der Dichte der
Exponate etwas schlecht.
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Tja,
und der Nachmittag war bei strahlenden Sonnenschein und
hochsommerlichen Temperaturen kein Zuckerschlecken, wollte man
noch ein paar schöne Bilder mit nach Hause nehmen. Man kann
schon sagen, zwei Tage Airshow ist kein Urlaub.
Am Montag mussten wir 16 Uhr auf unserer Fähre sein. Somit
hatten wir den Vormittag noch, um uns in der Nähe ein Museum
anzuschauen. Unsere Wahl fiel auf die „Shuttelworth Collection“,
bei Biggleswade an der A1, eine Stunde nördlich von London.
Doch davon in einem
gesonderten Bericht mehr. Der wirkliche Abschluss unserer
England-Tour, war der Besuch des „Battle of Britain
Memorial“ kurz vor Dover. Eine beeindruckende Anlage, die dem
geschichtlichen Ereignis und die gefallenen Flieger gebührend würdigt.
90 Minuten
Kanalüberfahrt ließen etwas Zeit zum Essen und sich auf die
restlichen Autobahnkilometer vorzubereiten.
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