Flying Legends 2007 Duxford, 07. Juli 2007
Bericht und Fotos von Christoph Erkens

Der Besuch der Flying Legends in Duxford stand schon lange auf meiner persönlichen Wunschliste und dieses Jahr bot sich die Gelegenheit dazu. Der relativ hohe Eintrittspreis zeigte sich bereits nach mehreren Minuten Aufenthalt auf dem Gelände mehr als gerechtfertig. Am Vormittag fanden keine Flugvorführungen statt und man konnte sich in Ruhe auf dem Gelände umsehen und den Anblick zahlreicher, hervorragend restaurierter historischer Flugzeuge genießen. 
Ein besonderes Highlight war für mich der Besuch im American Air Museum, in dem eine große Ansammlung an legendären amerikanischen Militärflugzeugen zu sehen war. Besonders hervorheben möchte ich dabei die B-29A Superfortress (44-61748) in den Farben der 98th Bombardement Group - so etwas bekommt man sonst nirgendwo in Europa zu sehen.
Ebenfalls am Vormittag wurde, gegen einen kleinen Obolus, ein Flightline Walk angeboten, der es dem Besucher ermöglichte, sich sehr nah den geparkten Warbirds zu nähern. Den Flightline Walk sollte man unbedingt wahrnehmen und kann ich nur wärmstens empfehlen. Die aufgestellten Maschinen waren hervorragend restauriert und als Modellbauer mit einem Auge für Details findet man auch besonderen Gefallen daran, dass bei der Lackierung der meisten Flugzeuge auf ein möglichst authentisches Finish hingearbeitet worden ist.
Für das leibliche Wohl der Besucher und auch für die Unterhaltung der vielen mitgebrachten Kinder war gesorgt. Auch die bei solchen Veranstaltungen obligatorischen Rundflüge wurden angeboten. Für den Luftfahrtbegeisterten gab es nicht nur die Originale zu sehen, sondern es konnte auch auf diversen Verkaufständen dem geliebten Hobby gefrönt werden. Besonders hervorzuheben sind dabei die Stände mit angebotener Luftfahrtliteratur. 
Nach Mittag startete das Flying Display (ca. 4,5 Std.). Eröffnet wurde die Show von einer F-15E Strike Eagle (USAF Heritage Flight), die von RAF Lakenheath einflog. Nach diesem Programmpunkt beherrschten nur noch die Kolbenmotoren den Luftraum über Duxford. Die Flugvorführungen waren sehr professionell organisiert und auch geflogen. Auch die Kommentierung des Programms empfand ich als gut. Das Wetter war, von einigen Regenwolken abgesehen, sehr gut und es hat auch wieder mal für einen Airshow-Nacken gereicht. Einziger Wehrmutstropfen war, dass die P-38F Glacier Girl (41-7630) aufgrund technischer Probleme nicht teilnehmen konnte. Auch die angekündigte Douglas A-26B Invader (44-34602) war nicht vor Ort. Nichts desto trotz, waren die Flying Legends ein tolles Ereignis, was seines Gleichen sucht. Wer Warbirds mag und den satten Sound von Stern- und Reihenmotor liebt, der ist in Duxford richtig aufgehoben.

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