Nato Open House 2007 in Geilenkirchen 17.06.2007


Bericht und Fotos von Johannes Kreutzer

Zum Ende eines langen Airshow Wochenendes stand am Sonntag der Besuch der Veranstaltung zum 25 jährigen Bestehens der Nato Base Geilenkirchen auf dem Programm.
Bernhard, Stephan, Susanne und ich machten uns gegen 8:30 Uhr auf den Weg nach Geilenkirchen um dort pünktlich zur Öffnung das Gelände betreten zu können. Nach zwei Tagen in Volkel mit Wetter aller Art versprach der Sonntagmorgen bestes Flugtagwetter. Pünktlich zur Öffnung der Gates fanden wir uns am Flugplatz ein. Und nach ein paar Minuten kam schon ein Shuttle Bus um uns zu den Eingängen zu fahren. Hier wurde noch einmal jeder Besucher einer intensiven Leibes- und Taschenvisitation unterzogen die wir eigentlich mit Bravur meistern konnten. Eigentlich, denn Stephan sorgte mit dem Besitz eines ca. 3 cm langen Schweizer Taschenmesser für kurze Aufregung. Nachdem dann aber auch dieses Problem gelöst war konnten wir das „Static Display“ endlich besuchen. Und die Nato hatte groß aufgefahren. Von A-10 Thunderbolt über B-52 „Stratofortress“ bis hin zur Sentry, dem englischen Pedant zur Awacs waren alle gängigen Flugzeugtypen der Partnerländer vertreten. Highlights neben den Awacs Fliegern waren sicherlich die B-52 sowie die Me-109 der Messerschmitt Stiftung. Ebenfalls vertreten waren aber auch ein deutscher Eurofighter aus Laage, die griechischen Corsairs sowie Phantoms aus der Türkei und Deutschland. Einen Typ den wir wohl bald nach endgültiger Einführung des Eurofighters nicht mehr so oft sehen werden. Das an diesem Tag die Flugzeuge nicht allein der Anziehungspunkt sein würden wurde uns spätestens klar als wir zum Nationen Esstisch kamen. Jede Nation hatte einen eigenen Stand an dem die bekannten oder auch weniger bekannten landesspezifischen Gerichte für kleines Geld zu erwerben waren. Ein Umstand der besonders Stephan verzückt die Augen leuchten ließ. Nach einer ersten kulinarischen Köstlichkeit in Form einer echten ungarischen Gulaschsuppe, frisch zubereitet in der Nato Gulaschkanone, schaffte ich noch eine kleine Portion Gyros. Danach folgten meine Augen den angebotenen Landesgerichten sehnsüchtig, aber mein Magen ließ keine weitere Füllung zu. Und so machten wir an Cottage Pie und Hamburgern, frisch vom Grill, sowie leckeren holländischen Matjes unsere kulinarische Runde zurück zum Ausgang. Zu dieser Zeit hatte die Veranstaltung längst den Eindruck eines Volkfestes. Auf drei Bühnen spielten Folklore Bands und es gab auch noch eine große Parade. Da waren wir aber schon auf dem Heimweg. Es war eine schöne Veranstaltung die sich hoffentlich einmal wiederholen wird. 

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