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Europäische Modellbauausstellung Lübeck 2004
17. + 18. April 2004
Bericht von Bernd Korte
Fotos : B. Pethe
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Nach der obligatorischen zweijährigen Pause war es am 17. und 18. April wieder einmal soweit und Lübeck wurde für ein Wochenende zur Plastikmodellbau-Hauptstadt Deutschlands. Bereits zum elften Mal seit 1981 organisierte der Plastikmodellbau Club Lübeck e.V. (PMCL) diese Ausstellung, die schon seit langem eine feste Größe unter Modellbauern verschiedenster Sparten ist. Da ließ sich auch der FFMC in diesem Jahr nicht lange bitten, und bei schönstem Sonnenschein wurde am Samstagvormittag in der Lübecker Musik- und Kongresshalle (MuK) der bis jetzt längste FFMC-Stand überhaupt aufgebaut. Den hatten wir auch nötig, denn mit Axel, Bernhard, Jens, Mike, Peter, Sören, Volker, Christoph und meiner Wenigkeit war der FFMC bereits am Samstag zahlenmäßig sowohl auf Aussteller- als auch auf Modellebene gut vertreten. Am Sonntag stieß dann noch Jan zu uns. Zu einem der zugegeben dezentralsten Ausstellungsorten Deutschlands überhaupt hatten die zehn FFMC’ler allein für die Anreise insgesamt ca. 3350 km zurückgelegt.
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Insgesamt 313 Aussteller, Clubs und Privatpersonen, gaben auf rund 480 m² Ausstellungsfläche einen weit gefächerten Einblick in viele Bereiche des Modellbaus. Zwar überwogen die „fliegenden“ Exponate, aber auch Autos, Trucks, Militär und Maritimes gab es in verschiedenen Maßstäben zusehen. Natürlich fehlte auch der SciFi- und Figurenmodellbau nicht und die Modelleisenbahner waren mit zwei Anlagen vertreten. Dazu kamen noch eine 1:87 Car System- sowie eine Kirmesanlage.
Als „Europäische Modellbau-Ausstellung“ angekündigt konnte die Veranstaltung nicht nur mit Ausstellern aus fast dem ganzen Bundesgebiet, sondern auch mit Gästen aus Dänemark, England und Österreich aufwarten.
Wer noch Ostergeld auszugeben hatte wurde bei Aeromodell (Peter Herrmann) und diversen anderen Modellbau- und Buchhändlern garantiert fündig.
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Nachdem der Stadtpräsident die Ausstellung am Samstag pünktlich um 10 Uhr eröffnet hatte, strömten bis zum Abend trotz bestem Frühlingswetter ca. 800 Besucher in die
MuK, die wegen ihrer großzügigen Glasfassade und der so guten und natürlichen Beleuchtung ein perfekter Ausstellungsort war.
Am Abend ging es dann mit allen Beteiligten ins „Brauberger“, einem urgemütlichen Brauhaus unweit der
MuK. Bei kühlem „Zwickelbier“ und herzhaftem Kasseler konnte man dort den ersten Tag Revue passieren lassen.
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Mehr oder weniger frisch (manche hätten sich die Hotelbuchung wohl fast sparen können ;) ging es dann am Sonntagvormittag weiter. Als man mittags zum Essen in die nahe gelegene Innenstadt ging, sorgte dort ein großes Biker-Treffen für angenehme Abwechslung und machte deutlich, dass es noch mehr „skurrile“ Hobbys gibt. Nachmittags stand dann die Preisverleihung des Sonderwettbewerbes „Unglaublich, aber wahr!?“ und der Standbewertung an. Wenn wir in zwei Jahren noch mehr FFMC-Kekse (eine Erfindung von Bernhard) mitbringen, wird uns letzterer wohl fast sicher sein ;).
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Nach insgesamt 15 Ausstellungsstunden und 1600 Besuchern schloss die Europäische Modellbauausstellung 2004 am späten Sonntagnachmittag ihre Pforten und die Crew des FFMC trat, etwas müde aber sehr zufrieden, die Heimreise an.
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