2. FFMC-Workshop in Bad Liebenstein  

24./25.04.2004

Bericht von Mike Schramm
Fotos : B. Pethe, A.Goethe, S. Kumpf, S. Hahn, J. Koennig

Voller Erwartung und Spannung, Neugier und Wissensdurst fieberte ich dem 24. April 2004 entgegen. Organisiert von Flugschreiber, veranstaltet im Schlosshotel Altenstein (nahe bei Bad Liebenstein, bei Eisenach, neben Erfurt, kurz hinter Leipzig, bei Berlin – also gar nicht soooo weit weg), begann pünktlich um 11.00 Uhr unser Workshop.

Nachdem sich alle 15 Teilnehmer (2 konnten leider nicht) eingefunden, eingecheckt und mit den Örtlichkeiten vertraut gemacht hatten, starteten wir mit einem herzhaften Mittagessen. Die thüringische Küche legte die Grundlage für einen anstrengenden, hochinteressanten Nachmittag. Da wir die zu behandelnden Themen vorher festgelegt hatten, mussten wir uns nur auf jemanden einigen, der den ersten „Vortrag am realen Objekt“ vortrug. Da Axel mehrere Themen zugewiesen bekommen hatte, begann er mit dem Thema „Verlöten von Ätzteilen“. Nach einer kurzen Einführung und der Nennung von Grundlagen nahm so in Minutenschnelle und von uns Zuschauern viel bestaunt ein Flugzeugsitz eines 1. WK-Fliegers Gestalt an. Danach durften wir selber ran. Und so kam ich zu einer sehr realistisch aussehenden russichen IFF-Antenne.

 

Kurz einen Schluck vom bereitstehenden Nachmittagsbüfett getrunken, und schon begann der zweite Vortrag: Troschi zeigte das Planen, Gestalten und Bemalen eines Dioramas. Materialien hierfür: ein Bilderrahmen, irgend so eine komische, mit Papier verklebte Schaumstoffplatte und Farbe. Nach dem Zuschneiden entfernte Troschi eine Papierschicht, so dass das Schaumstoffmaterial freigelegt wurde. Dies ergab, ordentlich mit Farbe behandelt, eine einwandfreie Betonoberfläche. Nach Einpressen von Vertiefungen mit einem Stahllineal und Bemalen mit schwarz-grauer Farbe entstanden die Fugen. Eine Grasmatte kam auf eine Ecke, und schon sah das Ganze wie ein kleiner Ausschnitt der Rollbahn aus. Nun muss ich das Ganze nur noch in 1:48 für eine B-1B umsetzen J.

Arne und Bernhard hatten in der Zwischenzeit etwas Langeweile (kann man den beiden überhaupt noch was beibringen?) und bauten ihre Fotoausrüstung auf. Logischerweise war das nächste Thema: Modelle fotografieren. Auch hier erfolgte vorher durch Arne eine Betrachtung von Grundlagen: Bildaufbau, Speicherung von Bildern, Komprimierungsverfahren etc. Beim Thema Weißabgleich schieden sich dann die Geister. Letztlich hängt es wohl doch immer von der Kamera, dem Licht, dem Fotografen, dem Bildhintergrund, der Lufttemperatur und der Anzahl der Flugzeuge am Himmel ab. Oder so.

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