Flugplatzfest und FF-Sternflug Rechlin/Lärz
30.+31.Juli 2005


Bericht : Bernhard Pethe
  Fotos : Bernhard Pethe

Nachdem im letzten Jahr nur Peter und ich in Bad Frankenhausen aufgeschlagen waren, liefen die ersten Überlegungen für ein neuerliches Treffen bereits im Januar an. Die FF- User Barnstormer und Hans Spaß waren hier die treibende Kraft.

 m Mai kam dann ein Konsens zustande, das Flugplatzfest in Rechlin zu nutzen und als diesjährigen FF-Sternflug Treffpunkt zu wählen. Begünstigt wurde die Entscheidung dadurch, das Thomas als Mitarbeiter des Flugplatzmuseums in Lärz, uns jedmögliche Unterstützung angeboten hatte. Da die Diskussion im Flugzeugforum öffentlich geführt wurde, hatten auch andere Freunde des FF ihr Kommen angekündigt.

Über den FFMC wurde eine kleine Modellausstellung organisiert, an der sich Schrammi und Kai beteiligten. Vielen Dank für Euren Einsatz.

Die Wetterlage war noch am Freitagabend denkbar schlecht, für einen Flug nach Lärz. Aber schon an Samstagmorgen war die Gewitterfront über Thüringen weggezogen und ein strammer Rückenwind brachte mich in nur 2:10 Stunden an mein Zielflugplatz. Bis zum Samstagabend konnten wir vier Flugzeuge zählen, die mit Freunden aus dem Flugzeug Forum angeflogen kamen.

Auch sehr viele Besucher des Flugplatzfestes gaben sich uns als Leser und Bildreporter des FF zu erkennen. Es gab interessante Gespräche mit dem einen oder anderen Aha- Effekt.

Das Programm zum Fest war mit dem fliegerischen Höhepunkt der „Black Birds“ mit ihren Z-42 gut besetzt. Am Boden gab es neben einem „Tornado“ der Luftwaffe, einem „Learjet“ der US Air Force auch eine Breguet „Atlantic“ der Bundesmarine zu bestaunen. Eine spezielle Besichtigung dieses Marine Aufklärungsflugzeug wurde extra von einem FF-User für die anwesenden FF- Leute und die Mitarbeiter des Museums zustande gebracht. Danke dafür an 3.5 DME und den netten Marinefliegern.

Der herrliche Sommerabend verlief dann in trauter Runde und im Kreise der Museumsleute, feuchtfröhlich. Hungern musste keiner, gegrillt wurde direkt neben einer MiG-17. Alte NVA- Lehrfilme gab es zu sehen und der Fliegerball tobte auch noch im großen Festzelt. Zum schlafen hatten wir es auch nicht weit. Wir durften im Bauch der Mi-8 übernachten. So lustige Insassen hat dieser erwürdige Transporthubschrauber sicher lange nicht erlebt. Aber die Nacht war viel zu kurz und  nach einem ausgiebigen Frühstück war die Zeit gekommen, den Heimflug vorzubereiten und Abschied zu nehmen.

Die einhellige Meinung aller, das machen wir wieder in einem Jahr. Wenn nicht woanders, dann wieder in Rechlin am Müritzsee.

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